Montag, 12. Februar 2018

Kurzrezension zu "Rogue One - A Star Wars Story" von Alexander Freed


Autor: Alexander Freed
Verlag: penhaligon
Seiten: 448
ISBN: 9783764531799
Preis: 14,99 €


Inhalt:

Während der finsteren Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung - und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe...
(Bild-/Textquelle: Amazon.de)


Meine Meinung:

Da ich ein wahnsinniger Fan vom dem gleichnamigen Film "Rogue One - A Star Wars Story" bin, versuchte ich mein Glück und habe ein Rezensionsexemplar beim Bloggerportal angefragt. Danke noch einmal, dass ich eins erhalten habe.
Das Buch beginnt ähnlich wie der Film, wobei dem Leser jedoch viel tiefere Details geschenkt werden. Man erfährt die Gefühle der Erso-Familie viel inniger als in dem Film und gerade diese Gefühle fand ich besonders wichtig und herzzerreißend.
Die junge Jyn Erso gefällt mir seit diesem Roman noch viel besser. Desweiteren trifft der Leser auf altbekannte Charaktere aus dem Film, wie Darth Vader, K-2SO oder auch Cassian Andor, der Weggefährte von Jyn.

Der Schreibstil von Alexander Freed gefiel mir leider nicht so gut, weil ich, wie viele vielleicht schon wissen kein Fan vom Allwissenden-Erzähler bin, aber letztendlich ist dieser Schreibstil für dieses Buch gerade der Richtige. Mir wären sonst einige Details und wichtige Gedanken der Nebencharaktere vorenthalten worden. 

Allgemein ist die Handlung genau wie die im Film. Der Autor scheint den Film an für sich wiederzugeben, mit dem Unterschied, dass man tiefere Einblicke in Gedanken und Gefühle fast aller Charaktere erhalten hat. Gerade das hat mir gefallen und deshalb wollte ich dieses Buch haben.

 Die Handlungen wurden sehr spannend beschrieben, aber es gab auch einige Stellen, an denen ich dank K-2SO lachen musste, denn dieser Droide ist einfach lustig. 

Am Ende musste ich bei dem Wort "Hoffnung" von Leia Organa natürlich auch ein paar Tränen vergießen. Denn wie wir wissen, ist das erst der Anfang.



Fazit:

Dieses Buch ist eine gelungene Erzählung des Films, bei der man aber auch Einblicke in Gedanken und Gefühle bekommt. Mir hat am allerbesten Jyn Erso gefallen, dessen Handlungen absolut nachvollziehbar waren, aber auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sind mir noch mehr ans Herz gewachsen. 
Wer den Film gesehen und lieben gelernt hat, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall anschaffen.


Möge die Macht mit euch sein.


Sonntag, 11. Februar 2018

Kurzrezension zu "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven


Autorin: Jennifer Niven
Verlag: FISCHER Sauerländer
Seiten: 464
ISBN-13: 978-3737355100
Preis: 14,99 €


Kurzbeschreibung:

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen- Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein "Hey Baby" ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?
Bild-Textquelle: Amazon.de



Meinung:

Dank einer Lieben Freundin von Instagram habe ich dieses Buch ziemlich schnell angefangen, nachdem es bei mir einziehen durfte.
Ich konnte mir unter der Krankheit der Gesichtsblindheit nichts vorstellen und das Thema war sehr, sehr neu für mich. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals etwas davon gehört habe.
Das Buch ist abwechselnd in Libbys und in Jacks Perspektive geschrieben. Die beiden Jugendlichen sind ungefähr in meinem Alter, was mir jedoch nicht sehr geholfen hat. Man meint, wenn man über Protagonisten liest, die im selben Alter sind, kann man ihre Handlungen, Gedanken und Leben viel besser nachvollziehen. Mit Libby und Jack konnte ich mich jedoch sehr schwer identifizieren, denn das, was die Beiden durchgemacht haben bzw. im Laufe des Buches durchmachen, kenne ich selbst an mir oder an meinen Freunden nicht.
Das heißt aber nicht, dass es mir nicht gefallen hat. Ich liebe dieses Buch und es zählt zu einer der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Gerade wegen der Leidenswege der Beiden sind ihre Gefühle dermaßen intensiv füreinander, dass man nicht anders kann als sich für sie zu freuen, wenn etwas Schönes passiert oder eben zu weinen, wenn sie leiden.
Vor allem hat mir die Ausführlichkeit der Krankheit von Jack gefallen. Irgendwann habe ich verstanden, wieso Jack so ist, wie er ist und habe versucht die Welt durch seine Augen zu sehen und kann zum Schluss nur meinen allergrößten Respekt an ihn aussprechen. Auch an Libby, denn die wird gemobbt und das obwohl man meint, dass man mit siebzehn Jahren schon teilweise erwachsen ist. Doch die Welt sieht nun einmal anders aus als man glaubt und die Menschen sind grausam zueinander. Jack und Libby stehen sich gegenseitig bei und finden am Ende den Weg zueinander.

Fazit:

Für mich war dieses Buch wie gesagt eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je lesen durfte. Da ich sowieso ein Fan von Geschichten mit "Problemen" bin, fand ich dieses Buch nahezu perfekt. Nein, ich schätze es war wirklich perfekt. 


Dieses wundervolle Buch bekommt von mir 5 von 5 Büchern. <3




Freitag, 2. Februar 2018

Mein Lesemonat Januar 2018

Hallo ihr Lieben, natürlich möchte ich euch meinen Lesemonat nicht vorenthalten.

Autorin: Estelle Maskame
Sprache: Englisch
Seiten: 288
Verlag: B&W Publishing
Mehr Infos: Amazon.de

Autorin: Jennifer Niven
Sprache: deutsch
Seiten: 464
Verlag: FISCHER Sauerländer
Mehr Infos: Amazon.de

Autorin: Geneva Lee
Sprache: deutsch
Seiten: 288
Verlag: blanvalet
Mehr Infos: Amazon.de

Autorin: Laura Kneidl
Sprache: deutsch
Seiten: 480
Verlag: LYX
Mehr Infos: Amazon.de

Diesen Monat habe ich vier Bücher gelesen mit insgesamt 1.520 Seiten. Das entspricht etwa 49 Seiten am Tag. 

Leseziel: 4 von 30 im Jahr 2018

Dienstag, 30. Januar 2018

Kurzrezension zu "Verliere mich. Nicht." von Laura Kneidl


Autorin: Laura Kneidl
Verlag: LYX
Seiten: broschiert 480
ISBN-10: 3736305494
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
Preis: 12,90€


Klappentext:

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
 Bild- und Textquelle: Amazon.de




Meine Meinung:

Wie viele Andere habe ich sehnlichst auf die Fortsetzung und somit den letzten Teil von Sage und Luca gewartet.
Zu Beginn war ich etwas skeptisch, weil ich nicht wusste, was jetzt noch passieren würde. Klar, auf jeden Fall würde Sage' Stiefvater noch einmal ins Spiel kommen, aber was passiert noch zwischen Sage und Luca?
Der Plot fängt erst einmal leicht an, um wieder in das Geschehen hinein zu kommen. Alle Charaktere aus "Berühre mich. Nicht." sind mit ihren Auftritten nicht zu kurz gekommen. Vor allem hat es mir April in diesem Buch angetan, denn sie ist eine so liebe Freundin für Sage. 
Mir gefällt es, dass Luca und Sage sich nicht verändert haben und sich selbst treu geblieben sind. 
Was mir auch super gefallen hat, ist, dass es wirklich kein großartiges "hin und her" gab, was bei Romanen in diesem Genre eigentlich üblich ist. Es gab keinen Moment, in dem ich die Augen verdreht habe, weil irgendeine Handlung merkwürdig oder nervig war.


Fazit:

Allgemein gefiel mir der letzte Teil der Geschichte sehr gut, was daran liegt, dass die Geschichte fließend weiterging - ohne irgendwelche unnötigen Stellen.
Am meisten gefiel mir wieder einmal die intensiven Gefühle von Sage, die wunderbar herüber kamen. Auch, dass ihre Angst weiterhin ein zentrales Thema der Geschichte war, hat das Ganze abgerundet.
Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war das Ende, dann das kam ziemlich plötzlich, sodass ich mir dachte "Oh, das wars schon?"

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Büchern


Donnerstag, 18. Januar 2018

Rezension zu "To all the boys I've loved before" von Jenny Han


Autorin: Jenny Han
Verlag: Hanser 
Seiten: 350
ISBN: 978-3-446-25081-9
Preis: 16,00€ [DE] 16,50€ [A]
Bildquelle: Amazon.de


Inhalt

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Genau genommen fand es nicht statt. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, unsterblich verliebt war sie schon öfter. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, und legt ihn dort rein. Niemand kennt diese Briefe, sie sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, als auf mysteriöse Weise alle fünf Briefe zu ihren Empfängern gelangen und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät.


Meine Meinung

Auf "To all the boys I've loved before" bin ich beim Stöbern im Internet getroffen. Der Klappentext bzw. der Seitentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Zu Weihnachten habe ich es dann geschenkt bekommen.
Ich muss sagen, dass ich normalerweise kein Fan davon bin, wenn der Hauptcharakter oder generell Charaktere auf dem Cover abgebildet werden. Ich finde nämlich, dass man in seiner eigenen Fantasie damit eingeschränkt wird. Bei diesem Buch habe ich es jedoch nicht als störend empfunden. Das Mädchen auf dem Cover kann ich einhundertprozentig mit Lara Jean verknüpfen.
Ich hatte wirklich keine Erwartungen als ich mich an dieses Buch gesetzt habe, weil ich keine Ahnung hatte, was da auf mich zukommen wird. 
Zu Beginn fiel es mir auch ehrlich gesagt schwer Kontakt zu Lara Jean aufzubauen, da sie im Schatten ihrer größeren Schwester Margot noch sehr "kindlich" wirkte, was aber keinesfalls negativ sein soll. Als Margot dann ausgezogen ist, ging es schon besser und Lara Jean wurde langsam, aber sicher zu einer meiner Lieblingsprotagonisten überhaupt. Ihre unschuldige, niedliche Art hat mein Herz zum Schmelzen gebracht.


Nachdem die Briefe ihre besagten Empfänger erreicht haben, dreht Lara Jean fast durch und als dann noch einer der Jungen, sagen wir "positiv" auf ihren Brief reagiert, kann Lara Jean überhaupt nicht mehr klar denken und stürzt sich in eine Situation, die so falsch ist, dass sie am Ende gar nicht weiß, welche Gefühle echt sind und welche nicht. Ihre Beziehung zu ihrer größeren Schwester leidet gleichzeitig mit, da ein Brief auch an ihren Freund gesendet wurde. 
Es fällt überhaupt nicht schwer, Lara Jeans Handlungen zu verstehen und auch die Nebencharaktere sind auf ihre ganz eigene Weise interessant. Lara Jeans Familie zum Beispiel ist mir so ans Herz gewachsen, dass sie nun zu meinen Lieblingsfamilien aus einem Buch gehören. 
Die Beziehung von Lara Jean und den anderen Nebencharakteren habe ich so wahrgenommen, als sei ich ein Teil der Beziehung und habe somit auch die Wandlung der Beziehung intensiv miterlebt. 


Fazit

Ich musste schwer schlucken als ich gesehen habe, dass ein Buch mit 350 Seiten Paperback sechzehn Euro kosten soll, aber am Ende muss ich sagen, war es das Geld auf alle Fälle wird.
Im gesamten Buch habe ich mich irgendwie geborgen gefühlt, als wäre ich selbst ein Teil des Ganzen. Schnell war mir klar, dass es in dem Buch nicht über Sex geht, sondern um ein unschuldiges, sechzehnjähriges Mädchen, was sich selbst ein wenig im Weg steht und im Schatten der größeren Schwester steht. 
Im Laufe des Buches wird einem immer mehr bewusst, dass Lara Jean kleine Schritte in Richtung "Erwachsen werden" macht. 
Allgemein kann ich nur sagen, dass ich noch nie so positiv über ein Buch überrascht war. Teilweise hatte ich Tränen in den Augen, weil Lara Jean einfach so zuckersüß ist. Ich werde mir auf jeden Fall den zweiten Band kaufen. Auf jeden Fall ein Muss!

Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Büchern! :)


Samstag, 13. Januar 2018

Rezension zu "Game Of Hearts" von Geneva Lee


Bildquelle: Amazon.de


Autorin: Geneva Lee
Verlag: blanvalet
Seiten: Einband 300 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0483-1
Preis: 9,99€ [D] 10,30€ [A]


Inhalt:

Als Emma Southerly auf einer exklusiven Party, auf der sie eigentlich weder sein will noch erwünscht ist, den attraktiven, geheimnisvollen Jamie trifft, klopft ihr Herz vom ersten Augenblick an einen Takt schneller. Wer ist dieser Mann mit dem raubtierhaften Charme, und warum fühlt sie sich so zu ihm hingezogen? Trotz aller Bedenken verbringt sie eine Nacht mit ihm, die sie so schnell nicht vergessen wird - auch, weil es am nächsten Morgen in Las Vegas nur ein Thema gibt: Eine Leiche wurde gefunden - und Jamie ist der Hauptverdächtige. Aber er war doch die ganze Nacht bei ihr, oder etwa nicht?


Meine Meinung:

Das ist mein erstes Buch, welches ich von Geneva Lee gelesen habe. Mich haben die Royal Bücher nie angesprochen, aber bei Game Of Hearts gefiel mir der Klappentext so gut, dass ich nicht anders konnte als es zu lesen. Vom Cover ganz zu schweigen, denn das ist einfach wundervoll.

Zu Beginn fiel es mir leider schwer, mich mit der Protagonistin Emma zu identifizieren, was teilweise am Schreibstil der Autorin lag. Vielleicht hat es aber auch etwas mit der Übersetzung zu tun gehabt. 

Ab Kapitel drei hatte mich Geneva Lee. Mir fiel es plötzlich viel leichter, mich in Emma hineinzuversetzen, denn ab da wurde es für mich weniger "oberflächlich". Emma ist eine sehr starke Protagonistin, die viel in ihrem Leben hat durchmachen müssen und das Schicksal ist noch lange nicht fertig mit ihr.



Mir gefiel besonders gut, dass die Charaktere in einem jüngeren Alter sind, was mich dann auch mehr angesprochen hat. Die Royal-Reihe geht ja bekanntlich über erwachsene Charaktere. Eben deshalb gefiel mir Game Of Hearts so gut.

Die Personenbeschreibung ist Geneva Lee auch wunderbar gelungen. Es war fesselnd, wie sie die Konversationen und Handlungen zwischen Emma und Jamie aufgebaut und kreiert hat. Jamie hat mich nämlich total fasziniert, weil ich einfach im Laufe des gesamten Buches nicht schlau über ihn geworden bin. Seine Handlungen sind einfach so unvorhersehbar, dass sie einen überraschen.

Fazit:

Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterlesen, wenn der zweite Band im Februar erscheint. Das Ende war für mich so verwirrend, wie auch überraschend, dass ich unbedingt weiterlesen möchte. Außerdem bin ich sehr, sehr gespannt auf die Entwicklung der Charaktere und der Geschichte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt dieses Buch zu lesen. Ich hatte sehr viel Spaß dabei und musste oft schmunzeln.

Das Buch bekommt mir wunderbare 4 von 5 Büchern


Hier noch einmal an Dankeschön an das Bloggerportal bzw. Blanvalet für das Rezensionexemplar.


Montag, 8. Januar 2018

Rezension zu "begin again" von Mona Kasten


Autorin: Mona Kasten
Verlag: LYX
Seiten: 482
ISBN: 978-3-7363-0247-1
Preis: 12,00€


Klappentext:

Er stellt die Regeln auf - sie bricht jede Einzelne davon.
Noch einmal ganz von vorne beginnen - das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv - mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich das Letzte, mit dem Allie sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Das wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren...


Meine Meinung:

Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, weil ich so viel Positives darüber gehört habe. Zu Beginn konnte ich nicht nachvollziehen, weshalb Allie sich so sehr über Kadens Verhalten aufgeregt hat. Doch umso mehr man sich mit Kaden auseinandergesetzt hat, desto verständlicher wurde es für mich, denn Kaden hat auch mich fasziniert. Mit einem "richtigen" Bad Boy würde ich ihn jedoch nicht vergleichen, aber ich denke, das interpretiert jeder anders.
Seine stellenweise einfühlsame Art gegenüber Allie hat mich so berührt, z.B. bei ihrem ersten Kuss. Allie hat die Gefühle, die sie durchlebt, sehr intensiv beschrieben, damit man sich in sie hineinversetzen kann. Bis zu diesem Kuss dauert es sehr lange, aber der Plot ist die ganze Zeit über spannend, weil man die ganze Zeit rätselt, was Kadens Problem ist. Nebencharaktere wurden so hineingebunden, dass man auch neugierig auf sie geworden ist. Zum Beispiel ist mir Spencer, Kadens Freund direkt ans Herz gewachsen, da er eine sehr liebevolle Art an sich hat. Aus diesem Grund möchte ich sehr gerne den zweiten Band "trust again" lesen, der eben von Spencer und Dawn handelt.  
Nach dem Kuss der Beiden geht die Spannungskurve stark bergauf und ab diesem Moment habe ich mit gefiebert, wann denn endlich mehr zwischen den Beiden passiert, wobei ich dennoch zwischendurch den Kopf wegen Kadens Verhalten schütteln musste. Am Liebsten haben mir die Wander-Ausflüge von Kaden und Allie gefallen, da Kadens Passion dort sehr gut herüber kam und man dadurch auch seine "andere" Seite kennenlernen konnte. 
Die Sexszenen sind intensiv und teilweise detailliert dargestellt, was in einem solchen Roman natürlich nicht fehlen darf. 
Zum Ende hin wurde die Handlung jedoch noch einmal komplett gedreht, sodass man keine Aussicht auf ein Happy End hatte. Ein wenig genervt hat es mich schon, da zwischendrin schon so ein Hin und Her war und es am Ende dann wieder so kam.
Das Ende ist dann aber doch schön geworden, worüber ich mich sehr gefreut habe. 



Fazit:

Allgemein konnte ich mich gut mit Allie identifizieren und habe ihre Handlungen verstanden, wobei ich mit den Handlungen von Kaden teilweise echte Probleme hatte. Mir gefiel es nicht, wie er mit Allie umgegangen ist, aber anscheinend gehört das zum typischen "Bad Boy - Image" dazu. Als ich später erfahren habe, wieso Kaden so ist, wie er ist, hat mich das leider nicht ganz zufrieden gestellt, aber alles in einem, war es eine sehr, sehr schöne Liebesgeschichte.
Durch das Einbringen der Nebencharaktere freue ich mich sehr auf "trust again", welches ich mir auch auf alle Fälle kaufen möchte. "Begin again" kann ich jedem empfehlen, der Liebesgeschichten liebt. 

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Büchern.





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